Trainingslager Marken

Trainingslager Marken (Italien) vom 22.-30.04.2022

 

Nach 2 Jahren ohne Trainingslager im Frühjahr hat es endlich wieder geklappt. 25 Personen machten sich in mehreren Fahrzeugen auf den Weg nach Fabriano in die Region Marken. Die Anreise war problemlos. Das Hotel „Le Grotte“ außerhalb von Fabriano Nahe Genga in einem lag malerisch mitten in den Bergen nicht unweit von den „bekannten“ Frasassi-Tropfsteinhöhlen der Gegend. Aber wir waren zum Radfahren da und tatsächlich hat niemand die Höhlen besucht. Zum Hotel gibt es nur zu sagen: alles perfekt (Zimmer, Personal und Essen). Und wir haben uns so gut benommen, dass der Hotelbesitzer nach seiner Dankesrede jedem eine Weinflasche mitgegeben hat.

Da sich schon nach dem ersten Tag mehrere Gruppen bildeten, wird nur ein kurzer Gesamtüberblick über die Woche gegeben. Marken, das bedeutet Toskana-artige Landschaft von der Mitte Itaiens in Richtung Adria und mit höheren Hügeln. Aber wie in der Toskana: sieht man vor sich ein Dorf auf einem Hügel, weiß man, man muss da hoch. Die Straßenverhältnisse waren im Schnitt sehr schlecht, sodaß jeden Tag mehrere Platten zu verzeichnen waren. Nur die Touren an die Adriaküste hatten zum Großteil rennradtauglichen Asphalt. Diese Touren waren auch landschaftlich das absolute Highlight. Alle Felder noch in grün und auf jedem Hügel Aussicht so weit das Auge reicht, die letzten km dann bis auf das Meer. Vielleicht die landschaftlich imposanteste Einkehr war am Strand am Fuß einer Steilküste. Die geselligste war definitiv die Einkehr in einem agriturismo (frei übersetzt: Bauernwirtschaft).

 

So ergaben sich für den Autor (und einen weiteren ständigen Begleiter) nach 7 Touren 651 km und 11600 hm. Die Werte sind unterschiedlich für die meisten wie gesagt, aber sie verdeutlichen, dass Auf- und Abfahren angesagt war. Und der ganze Aufenthalt verlief sehr harmonisch. Was bei 25 Leuten auch keine Selbstverständlichkeit ist.

Zum Schluß möchte ich mich im Namen aller bei den Organisatoren Helmut Hackner und Albert Kratzer bedanken. Ich denke alle freuen sich auf das nächste Trainingslager.