SuperGiroDolomiti, So-12 JUN 2022

Markus in den Top 5 beim SuperGiro!


| Lienz, Osttirol (AUT), am 14. Juni, von Brunni |

Markus Meyer war am vergangenen Sonntag für RTG beim Radmarathon SuperGiroDolomiti am Start. Nach gut 7,5h über 228km mit 5450HM und dem Monte Zoncolan als Highlight fuhr Markus auf den hervorragenden vierten Platz in der Klasse, Platz 19 Gesamt!


Lienz

Die österreichische Stadt Lienz in Osttirol, in einer wunderschönen Berglandschaft, nahe an der Grenze zu Südtirol und Italien gelegen ist traditionell ein Ort für große Sportveranstaltungen: Weltcup-Skirennen, Giro d’Italia (1994 Start einer legendären Etappe mit Ziel in Meran und Marco Pantanis erstem Etappensieg. 2011 Start einer Etappe am Tag nach dem Giro Etappenziel am Grossglockner mit Ziel am Monte Zoncolan.), Dolomitenmann, Dolomitenlauf (Langlauf) und eben die Dolomiten-Radrundfahrt. Dieses Jahr waren die Radprofis mit der Tour of the Alps  in Lienz. Das Team rund um Franz Theurl weiß wie man sehr gute Veranstaltungen macht.


Der SuperGiro

Zum sechsten Mal gab es neben der klassischen Strecke der Dolomiten-Radrundfahrt über 112km und 1870HM auch den SuperGiroDolomiti mit 228km und 5450HM. Damit ist dieser in einer Liga mit dem berühmten Ötztaler Radmarathon in Sölden (238km/5500HM). 4 Pässe sind zu meistern: der Plöckenpass nach Italien, der Monte Zoncolan in Italien, der Plöckenpass zum zweiten, sowie der Kartitscher Sattel. Am Monte Zoncolan, einem der schwersten Pässe beim Giro und sogar von den Profis gefürchtet sind von Ovaro auf 10km mehr als 1200  Höhenmeter zu überwinden, das sind 12% Durchschnittssteigung, die maximale Steigung beträgt 22%. Nicht umsonst wird der als “il mostro” – “Das Monster” bezeichnet. An dem Berg haben sogar Profis eine Übersetzung von 34/32 montiert. Alberto Contador hatte 2011 beim Giro eine SRAM Apex Schaltung  mit langem Käfig an seinem Specialized. Die RED hatte damals mit dem 32er noch nicht funktioniert. Vergleichbar ist der Berg mit unserem Blumenberg in Eichstätt, nur gut 20x so lang …
Markus war schon mehrfach erfolgreich in Lienz am Start. Auch diesmal war er sehr gut unterwegs und konnte eine Woche nach dem Glocknerkönig ultra wieder in die Top 5 fahren. Mit Platz 4 schrammte er nur knapp am Stockerl vorbei, in der Gesamtwertung fuhr er mit Platz 19 in die Top 20! Die Fahrzeit von 7h39min bedeutet 29,8km/h Schnitt. Wahnsinn! Gesamtsieger wurde der Tiroler Patrick Hagenaars, viele Radmarathon-Stars waren am Start.
Markus nach dem Rennen: “Bis zum Plöcken war ich vorne dabei, dann bin ich mein Tempo gefahren. Die Abfahrten vom Zoncolan und Plöcken sind sehr gefährlich, sogar eine Zumutung :-(.”

 

Links

Veranstalter https://www.dolomitensport.at/de/
Ergebnisse https://events.racetime.pro/de/event/392/results

 

Conclusion

Herzliche Gratulation an Markus zu dieser absoluten Top-Leistung! Ich persönlich habe Riesenrespekt vor allen Finishern, die diesen super-schweren Radmarathon erfolgreich beendet haben.

 

Text: RTG
Flotos: RTG, sportograf, Veranstalter, RCS (Giro d’Italia)
RTG@gmx.tm