King of the Lake 2021 – Der Lake of Pain hat wieder zugeschlagen

KING OF THE LAKE 2021

Am vergangenen Wochenende waren wir wie die letzten Jahre auch beim größten Zeitfahren Europas, dem King oft the Lake rund um den Attersee am Start. Ein Radsportfest der Extraklasse und jedes Jahr eines unserer absoluten Saisonhighlights.

Dieses Jahr standen wir mit einem Damenteam und zwei Herrenteams an der Startlinie und hofften bei traumhaften Bedingungen mit Sonnenschein und über 20 Grad ein Wörtchen um die Stockerlplätze mitzureden.

Mit dem Ziel den 3.Platz aus dem letzten Jahr gegen die starke Konkurrenz zu verteidigen,  rollte unser Herrenteam I um Alex Geith, Sebastian Gaßner, Jürgen Böhm und Manuel Friedl um 13:13 von der Startrampe und nahm die 47,2km lange, mit ca. 280 HM gespickte Runde um den See in Angriff. Von Anfang an harmonierte das Quartett trotz zweier personeller Änderungen im Vergleich zum letzten Jahr optimal und konnte sich so von Beginn an in den Top 3 halten. Unterm Strich stand mit einer brutalen Zeit von 1:00:31 (46,8 Schnitt) der 3.Platz zu Buche, wobei der Abstand zum Siegerteam Melasan Sport lediglich 43s betrug. Da man den alten Gaimersheimer Rekord nun zum zweiten Mal in Folge um eine knappe Minute nach unten schraubte, kann das Ziel im nächsten Jahr nur volle Attacke auf die magische Marke von 1 Std heißen.

Nur 2 min nach den Herren begab sich unser stark besetztes Damenteam um Katja Höme, Anja Dinglreiter, Birgit Böhm und Julia Schwimmer auf die Fahrt um den in Insiderkreisen auch ,,Lake of Pain“ genannten Attersee. Nach dem unglücklichen Sturzpech aus dem Vorjahr wollte man dieses Jahr geschlossen ins Ziel kommen, weshalb im Vorfeld auch einige Trainingseinheiten mit Coach Alex Geith absolviert wurden. Und die Arbeit zahlte sich aus! Das Quartett harmonierte das ganze Rennen perfekt, kam als eine der wenigen Spitzenmannschaften zu viert ins Ziel und sicherte sich mit einer Zeit von 1:10:46 (40er Schnitt) den überragenden 2.Platz in der Damenkonkurrenz.

Für einen gelungen Abschluss sorgte unser Herrenteam II um Henrik Bey, Matthias Hausmann, Dominik Bartsch und Stefan Dinglreiter, die um jeden Zentimeter fighteten und am Ende mit einer Zeit von 1:04:32 (43,9 Schnitt) belohnt wurden. Dass diese Zeit inzwischen zu Platz 17 reicht unterstreicht einmal mehr das extrem hohe Niveau bei diesem Event, die Zeiten werden jedes Jahr schneller, die Konkurrenz immer stärker.

Umso erstaunlicher ist es, dass wir es jedes Jahr hinbekommen vorne reinzufahren und desto höher sind unsere beiden Podestplätze einzuschätzen, da man es hier mit Mannschaften der absoluten Österreichischen Spitze zu tun hat.

Den Nachmittag ließen wir dann am See gemütlich ausklingen gingen baden und genossen das schöne Wetter. Die Stimmung war wie jedes Jahr beim KOTL Extraklasse.  Legenden besagen zudem, dass der ein oder andere am Specialized Stand der Messe schon sein Optimierungspotenzial für nächstes Jahr erkannt hat…

Ein großes Dankeschön an dieser Stelle auch an unseren Directeur Sportif Johannes Stahr, der die Jungs und Mädels zu jeder Zeit im Griff hatte, sowie an alle Supporter, die am Samstag noch zum Anfeuern vorbeigeschaut haben. Auch dem Veranstalter gilt es ein riesiges Lob auszusprechen, der das Event vorbildlich unter 3G Bedingungen organisierte. Nach der epischen Siegerehrung ging es dann Samstag Nacht wieder nach Hause. Aber eins ist sicher: ,,Wir kommen wieder und nächstes Jahr, da greif ma wieder richtig o!!!!!“

Quelle Fotos: Gottfried Gärtner, Sportograf & RTG