Einmal Vollgas um den See: Der King of the Lake 2019

Nach 2017 mit einer ü160 Jahre Mannschaft und 2018 mit einer u160 Jahre Mannschaft stand 2019 ein Gaimersheimer Mixed Team am Start. Mit Katja Ulbrich, Johannes Stahr, Sebastian Gaßner (der kurzfristig für den erkrankten Jan Höme einsprang) und Alexander Geith stand ein Quartett am Start, dem das Profil und die Belastung gut liegen sollte. In den Wochen vor dem Rennen wurden diverse Taktikvarianten getestet, schließlich hatte es höchste Priorität, Katja ins Ziel zu bringen, denn drei Fahrer inkl. der Frau mussten das Ziel erreichen. Ebenfalls am Start war Markus Meyer als Einzelstarter.

Die angepeilte Pace musste kurzfristig etwas umgemodelt werden, da die Windverhältnisse den ersten Teil etwas schneller, den zweiten dafür etwas langsamer gestalteten. Die Vier Sportler fanden von Anfang an einen sauberen Rythmus und absolvierten die erste Hälfte bis zum Wendepunkt mit etwa zwei Minuten Vorsprung zur angepeilten Zielzeit. Besonders Sebastian hielt das Tempo mit langen Führungen sehr hoch. Auf den kurz aufeinanderfolgenden Wellen und kurzen Rampen am Westufer schmolz der Vorsprung langsam aber stetig bei Gegenwind dahin, so dass im Ziel eine Zeit von 1:04:18h bei einem Stundenmittel von 44km/h auf 47km auf der Stoppuhr stehen blieb. Wir hielten bis zur letzten Mixed Mannschaft, die noch auf der Strecke war,

den ersten Rang, mussten uns aber leider zum Schluss von einem italienischem Team um die UCI Profi Fahrerin Simona Bortolotti um 15 Sekunden geschlagen geben. Insgesamt standen 27 Mixed Mannschaften auf dem Platz. Besonders erfreulich war, dass wir in der Gesamtwertung aller Mannschaften, also inkl. der Herrenteams den sechsten Platz bei gesamt 109 Teams belegten.

Markus umrundete den See in 1:07:06 als Einzelstarter mit einem Schnitt von 42,2km/h. Gratulation zu dieser starken Leistung!

Neben dem sportlichen Erfolg bot das Wochenende aber auch wieder viele fröhliche Stunden mit unseren Begleitern Evi, Moritz und Brunni. Herzlichen Dank für eure Unterstützung vor Ort!

Für uns steht bereits fest, dass wir auch 2020 wieder am Start stehen werden. Das Rennen ist hervorragend organisiert, die Strecke einzigartig und uns definitiv die Reise an den Attersee wert.