Highlander Radmarathon, So-11 AUG 2019

RTG Trio erfolgreich beim Highlander !


Hohenems (AUT) / Gaimersheim, am 17 AUG 2019, von Brunni // Am letzten Sonntag haben Max und Christian Gloger, sowie Thomas Brunnegger in Hohenems (Vorarlberg) den Highlander Radmarathon erfolgreich bestritten.

1 – Der Highlander
Der Highlander Radmarathon mit Start und Ziel in Hohenems wird in Österreichs westlichstem Bundesland Vorarlberg (auch “das Ländle” genannt) ausgetragen. Der östereichische Radprofi Matthias Brändle, Team Israel Cycling Academy (war Stunden-Weltrekord-Halter) ist in Hohenems daheim. Der Radrathon ist klein, aber fein. Das Starterfeld war mit 1300 Rennfahrern ausverkauft. Am Samstag wurde in der Hohenemser Innenstadt mit Profis und Elite-Amateure ein Kriterium ausgetragen.

 

2 – Die Strecke
Es stehen 2 Strecken zur Auswahl:

Lang = “Der Highlander” – 187km / 4040 Höhenmeter.
Kurz = “Rund um Vorarlberg” – 146km / 2400 Höheneter.
Die ersten 100km bis zur Streckenteilung in Ludesch sind für beide Strecken gleich. Nach dem Start geht’s auf den ersten Berg, das Bödele, danach folgt der Hochtannberg. Über die bekanntem Schiorte am Arlberg Warth, Lech, Zürs geht’s zum Flexenpass. Hier startet die erste Neutralisation. Auf der “Kurzen” gehts nach der Streckenteiliung relativ flach ins Ziel, auf der Langen folgen danach weitere 2 Berge: das Faschinajoch und das Furkajoch. In der kurvenreichen Abfahrt gibts dann die zweite Neutralisation.
Die Neutralisationen (1: Flexenpass bergab, 2: Furkajoch bergab) wurden vom Veranstalter eingerichtet und machen wirklich Sinn. Jeder Teilnehmer, der die vorgeschriebene Mindestzeit (18 Minuten bzw. 12 Minuten) unterschreitet wird disqualifiziert. (2018 wurden auch Rennfahrer aus den Top 10 aus der Wertung genommen.)

 

3 – Das Rennen
Max und Christian fahren die Lange, ich fahre dieses Jahr die Kurze (die Lange hab ich letztes Jahr gemacht). Mein Rennen ist schnell erzählt: Nach einem Kaltststart um 06:00Uhr (bei der Anfahrt zum Start war es noch dunklel :-() ging es mit Vollgas aufs Bödele, leider hatte ich im nachfolgenden Flachstück über weite Strecken keine Gruppe, was unnnötig Körner kostete. Beim Auftstieg zum Hochtannberg konnte ich den Blick auf die wunderbare Bergwelt genießen und mein Tempo fahren. In der rasanten Abfahrt nach Warth hab ich dann eine gute Gruppe erwischt. Über Lech und Zürs ging es auf den Flexenpass. (“Lech-Warth gesperrt” … das ist die Standardmeldung im Radio in den Wintermonaten.) Die folgende Abfahrt Flexenpass – Arlberg war aufgrund der nicht gemessenen Zeit sehr entspannt, musste aber aufpassen die vorgeschriebenen 18 Minuten nicht zu unterschreiten. Dank der vom Veranstalter per Reglement vorgeschriebenen Beleuchtung am Rennrad waren auch die Tunneldurchfahrten kein Problem. Am Ende der Neutralisation kam das Team LeXXi mit Janine und Michael Meyer angeflogen, Michael rief nur “Brunni auf geht’s !” So ging es für mich mit dieser guten Gruppe bis zur Streckenteilung, leider sind hier die Meisten rechts abgebogen. So blieb mit leider nur ein Mitstreiter, mit ich mich auf die finalen 30km Richtung Ziel machte. Am Ende konnte ich mit offiziellen 4h 26min Platz 41 Overall / Platz 18 in der Klasse belegen. 

Christian und Max konnten das Rennen auf der “Lagen” über lange 187km erfolgreich beenden. Chrstian belegte mit 8h58min Rang 67 in der Klasse, Max war mit 8h42min im Ziel, wurde aber leider nach dem Rennen aus der Wertung genommen (Grund: um 50 Sekunden zu schnell in der ersten Neutralisation). Aber egal, denn für Max war es der erste Radmarathon überhaupt, und dann gleich so ein Hammer. Herzliche Gratulation zu dieser Top-Leistung ! Nun sind beide bereit für den Ötztaler Radmaraton in Sölden am 1. September 2019 (238km, 5500 Höhenmeter).

 

4 – Links
Veranstalter
https://www.highlander-radmarathon.at/

Ergebnisse
https://www.highlander-radmarathon.at/index.php/resultate.html

Die Sieger
Auf der Langen gewinnt Stefan Kirchmair, Tirol vor dem Vorjahressieger Matthias Nothegger (Vorarlberg). Auf der Kurzen gewinnt Johannes Hermann (GER) vor Thomas Gschnitzer (Südtirol).

 

5 – Conclusion
Ein sehr schöner Radmarathon in einer wunderbaren Landschaft, nicht überlaufen, aber perfekt organisiert. Und dazu ist die Anreise aus Gaimersheim mit 270km nicht so lang. Noch ein Geheimtipp 🙂

 

6 – Ausblick
Unser Radsport Team Gaimersheim – RTG hat folgende Termine im Kalender:

Sonntag, 18 AUG: Volksfestsprint, Gaimersheim
Sonntag, 01 SEP: Ötztaler Radmarathon, Sölden (AUT)

Wir werden berichten …

 

Servus
Brunni
RTG@gmx.tm

 

Fotos: RTG, www.sportograf.com