Bericht 2-Tagesfahrt 2018

Die 2-Tagesfahrt 2018

Ziel: Kloster Irsee im schönen Ostallgäu.

Unser Planungsteam Wolfgang und Ralf suchten für die Anreise zwei unterschiedliche Rennradtouren aus, während Helmut parallel eine Anreise für die Trekking-Fraktion abweichend vom Startort Gaimersheim ausplante.

Tag 1:

(Fast) pünktlich traf sich die insgesamt über 30 Personen große Gruppe um 07:30 Uhr am Sportheim in Gaimersheim ein. Die Gruppeneinteilung war schnell erledigt, so dass wir uns zeitig auf den Weg machten während Gabi und Nicole das Gepäck in das Begleitfahrzeug verfrachteten. Gleich zu Beginn startete Gruppe 2 einen Ausreißversuch, der aber bereits in Eitensheim durch eine clevere Streckenwahl von Gruppe 1 zu Nichte gemacht werden konnte. Bei herrlichem Wetter aber bereits Temperaturen um 25 Grad führte uns die Strecke über die Staustufe Bergheim, geradlinig durch das Donaumoos, so dass wir südlich von Meitingen die B2 überquerten. Die Gruppe harmonierte gut und wir kamen wirklich flott voran.

Die westlichen Augsburger Wälder warteten mit den ersten kleinen Wellen auf uns. Sicherlich kein großes Hindernis, bei den hohen Temperaturen aber doch Welle für Welle und Hügel für Hügel in Summe eine Herausforderung, die im späteren Verlauf die Kräften schwinden ließen. Kurz vor der Mittagspause passierten wir die Ortschaft Zusmarshausen, bekannt aus dem alljährlichen Frühjahrs-Lizenzrennen, bei dem meist viele Gaimersheimer am Start stehen. Eine halbe Stunde vor dem eigentlichen Zeitplan erreichten wir einen herrlichen Biergarten in Krumbach, wo wir bereits durch Vorreservierung durch Ralf erwartet wurden. Bei kühlen Getränken (Hier waren sogar Mischgetränke mit etwas Kirschzusatz bekannt) und bester Stimmung stärkten wir uns in aller Ruhe für die restlichen 60km. Vernetzt wie immer erhielten wir per Whatsapp Bilder der zweiten Rennradgruppe, die zeitgleich zur Mittagsrast einkehrten.

 

 

 

Kurz nach der Mittagspause zeigte das Thermometer Temperaturen von weit über 30 Grad Celsius an. Der Ein oder Andere unserer Gruppe hatte mit diesen Bedingungen stark zu kämpfen aber durch ein starkes Teamverhalten spulten wir die weiteren Kilometer ab.

Die letzten 10 km hatten es aber nochmal deutlich in sich. Einige steile Rampen mit Steigungen weit über 10 Prozent stellten sich bei knapp 200km absolvierter Strecke vehement in den Weg. Aber natürlich lassen wir uns von so etwas nicht aufhalten und erklommen auch hier bei angepasstem Tempo Steigung für Steigung. Letztlich erreichten wir gegen 16:00 Uhr das Kloster Irsee und machten uns bei frischen Getränken und einer kühlen Dusche fertig für die Brauerei Besichtigung. Wobei das mit der Ankunft an dieser Stelle nicht ganz korrekt ist. Dem Ein oder Anderen war die 200km-Schallmauer zu nah um sie nicht zu überwinden so dass man an diesem späten Nachmittag den ein oder anderen Gaimersheimer Radler im Umkreis von Irsee noch ein Paar Runden drehen sah.

 

 

Apres-Bike:

Nach der Kultur folgt die Kulinarik: Direkt nach der Brauereibesichtigung durften wir die Erzeugnisse des Klosters probieren. Jeder konnte seinen Favoriten aussuchen und im Laufe des Abends bei netten Gesprächen im schön angelegten Biergarten den anstrengenden aber schönen Tag ausklingen lassen. Man munkelt, dass sich ein kühnes Männerquartett spät nachts noch auf den Weg zum nahe gelegenen Badesee machte um die Regeneration der Beine durch das kühle Nass zu optimieren. Ob dies tatsächlich der Fall war bleibt wohl für immer ein Geheimnis, das zwischen den dicken Klostermauern gut behütet ist.

Tag 2:

Nach einem ausgiebigem Frühstück wurde das Materialfahrzeug gepackt und wir machten uns in etwas anderen Gruppen als noch am Vortag auf den Heimweg. Nach einer kurzen Schleife durch Kaufbeuren verlief die Strecke über einen alten Bahndamm und viele wenig befahrene Straßen bis wir schließlich Landsberg am Lech erreichten. Von hier aus ging es stets weiter Richtung Norden und wir ließen Friedberg bei Augsburg links liegen, passierten Aichach und erreichten kurz danach Kühbach wo es nach ca. 120km erneut in einem gemütlichen Biergarten eine Stärkung gab. Aufgrund einer kurzen Irritation bezüglich Streckenführung und eines folgenden Stops an einer Tankstelle um die Trinkflaschen aufzufüllen holte uns die zweite Gruppe ein, so dass wir gemeinsam in die Mittagspause gingen.

Frisch gestärkt gingen wir den Endspurt an. Von Karlshuld aus überquerten wir in Bergheim die Donau und fuhren über Buxheim und Eitensheim nach Gaimersheim wo wir nach knapp 170km bei Helmut zusammentrafen. Unser Gepäck war natürlich schon vor Ort, so dass sich einige wenige gleich auf den Heimweg machten während andere im Garten von Helmut nochmal die letzten beiden Tage Revue passieren ließen.

 

Fazit:

Das Fazit der 2-Tagesfahrt ist schnell ausgesprochen: Wenn man die vielen lachenden Gesichter auf den Fotos sieht, muss man von einem wirklich gelungenen Wochenende sprechen. Natürlich tragen unseren Organisatoren Ralf und Wolfgang daran einen sehr hohen Anteil, so dass wir an dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön aussprechen wollen. Außerdem gilt unser Dank natürlich Nicole und Gabi für den zuverlässigen Gepäcktransport.

Wir freuen uns auf 2019, mal schauen wohin es uns dann verschlägt!