Amadé Radmarathon 2016

RTG startet in die Marathon-Saison

Traumhaftes Wetter zum ersten Rennen des Alpencups

Team

Wie bei den letzten Rennen des Alpencups sind wir auch diesmal wieder zahlreich vertreten. Durch die hervorragenden Ergebnisse der letzten Jahre durften wir alle aus Block eins starten, was mich persönlich sehr gefreut hat.
Auf die lange Strecke gingen: Markus Meyer, Manfred Böhm, Jürgen Böhm, Stefan Hagg, Stephen Witt, Marcel Nienhold
Bei der kurzen waren  Arthur Daffner, Thomas Brunnegger und Marjan Dolamic dabei.
Kurzfristig haben wir noch Christian Dengler als Gaststarter vom Team Hermann aquiriert. Der hatte seine Hose vergessen und musste so auch in den Gaimersheimer Farben starten...

 

Strecke

Man kann die Veranstaltung eigentlich in einem Satz beschreiben: "Wär ich doch schon über die zwei Buckel drüber..." Das ist jedenfalls mein Gedanke, als ich am Start stehe. In Radstadt gehts direkt in den ersten Anstieg und nach einer kurzen Abfahrt gleich nochmal hoch. Danach rollt man 100km durch die Gegend, bis einen in St. Johann die letzte nennenswerte Steigung erwartet. Dann geht's flach zurück nach Radstadt.

 

 

Das Rennen

Nach fünf Minuten fallen die Vector-Pedale aus, nach zehn Minuten friert der Bildschirm des Tachos komplett ein. Das geht ja schon gut los. Einfach nach Gefühl fahren, geht sowas heutzutage noch? Es geht, und zwar besser als erwartet. Am ersten Berg muss die Schnellen ziehen lassen, am zweiten Berg kann ich den Abstand einschätzen. Es fehlen ca. zwei Minuten zum nächsten orangen Trikot. Vor der Kuppe schaue ich mich nach fleissigen Mitstreitern um und entdecke ein Trikot von Baier Landshut. Das schaut schnell aus, da fahr ich mit! Bis zur Streckenteilung bzw. dem nächsten Anstieg können wir die Lücke zufahren und ich bin mit Stephen in einer Gruppe. Von da an das ewige Elend der Marathons: Große Gruppe, keiner will fahren. Aber ok, bei dem fantastischen Wetter und der traumhaften Landschaft kommt man auch bei einer Tourenfahrt auf seine Kosten. Am letzten Anstieg werde ich mal wieder von den Arbeitsverweigeren überholt. Mist. Wohl doch zu viel im Flachen gearbeitet. Diesmal kann ich jedoch die Lücke wieder zufahren als es flacher wird und ich komme mit der Gruppe ins Ziel. Den Zielsprint bergauf gewinnt Stephen deutlich, ich bin jedoch auch so sehr zufrieden. Deutlich schneller als letztes Jahr und das trotz langer krankheitsbedingter Pause.

Ergebnis

Auf der langen Strecke finished Christian auf Platz sechs als erster unserer Gruppe, dicht gefolgt von Jürgen. Zusammen mit der Zeit von Markus reicht es so in der Teamwertung für Platz zwei. Auf der kurzen Strecke schafft es Marjan in seiner Altersklasse aufs Stockerl. In der Teamwertung belegen wir hier Platz drei.

Impressionen