RTG race report: Veldener Kriterium, So – 15 Mai

RTG race report: Veldener Kriterium, So – 15. Mai 2016

 

Markus am Stockerl in Velden !

 

Nach dem Schweinfurter Kriterium tags zuvor startete ich am Pfingst Sonntag beim Kriterium in Velden/Vils über 61km für Radsport Gaimersheim. Hauptsponsor: die Bäckerei „Der Elsaßbäcker“ ( seit wann haben Franzosen was für Radsport übrig ?).

Von den Kollegen vom „Freistaat“ die am Jedermann Rennen teilnahmen, erfuhr ich, daß die Hauptschwierigkeit in Velden ist den ca. 300 m langen Anstieg zum Start-Ziel 47mal mit dem großen Blatt „durchzudrücken“. Nach einem Blick auf die Meldeliste entschloss ich mich das Senioren 2 Rennen zu fahren, da mir eine gute Platzierung dort eher möglich erschien als im KT/ABC Rennen. Hier starteten Fahrer, welche bei der Bayerischen Meisterschaft (Altmuuehltaler Strassenpreis) vor einer Woche vorne waren, allen voran Jonas Schmeisser  mit Kollegen, Team Baier Landshut und sogar Teilnehmer für das Team Vorarlberg  aus Österreich waren am Start.

Die Senioren starteten nur 10 Sekunden hinter KT/ABC. Die folgenden knapp eineinhalb Stunden musste ich durchgehend am Anschlag fahren, um einigermaßen dran zu bleiben. Ich konnte mich bestenfalls im Mittelfeld des durch das hohe Tempo stark in die Länge gezogenen Feldes halten. Ansonsten das für ein Kriterium übliche Bild: Aussteiger, Abgehängte, Überrundete und versprengte Fahrer, die versuchten trotzdem weiter mitzurollen. Das Feld wurde ziemlich „ geschreddert“, von ca. 50 gestarteten kamen vielleicht geschätzte 15 Mann ins Ziel.

Nach dem Rennen war am Besten an meiner Trinkflasche zu erkennen, wie das Rennen gelaufen ist: die 0,75-er Flasche war noch halb voll – ich hatte einfach keine Zeit zu trinken gehabt……Mit den Prämiensprints hatte ich nichts zu tun, die machten wohl größtenteils die beiden Erstplatzierten in der Seniorenwertung Swassek und Hamann unter sich aus, aber bei mir reichte es letztendlich zu ein paar € Schmerzensgeld für meinen dritten Platz. Das Stockerl war am Ende der Lohn für ein sehr schweres Rennen.

 

Den hl. Geist hab ich an Pfingsten zwar nicht gesehen, doch dafür ist mir einige Male am Anstieg schwarz vor Augen geworden :-).

 

servus

Markus