Trainingslager Mallorca 2016

Mallorca / Platja de Palma / 05.03. – 15.03.2016 / Matthias, Stefan, Stephen, Jens
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Tag 1: Einrollen zum Mandelkuchen nach Sa Ràpita
Nach der Landung holen wir unsere reservierten Mieträder bei der Mallorca-Bike-Station, nur unweit entfernt von unserem Hotel Golden Playa. Dieses liegt in vorderster Reihe am Platja de Palma, eigentlich genau zwischen Ballermann 6, Bierkönig, Schinkenstraße und Megapark.
Wir fahren bei sonnigem Wetter und recht angenehmen 14°C zu Kaffee & Kuchen nach Sa Ràpita. Dort gibt es wahrscheinlich den besten Kuchen der Insel…
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Tag 2: In geschlossener Gruppe dem Regen entfliehen
Ab dem zweiten Tag treffen wir uns mit der großen, gemischten Truppe angeführt vom RSV Sturmvogel aus Ahrweiler und dem PSV Rostock. Ganz einfach zu merken für die folgenden Tage: Um 10 am 12er (10 Uhr am Ballermann 12). Mit einer Gruppe von ca. dreißig Leuten düßen wirs raus ins Delta: Radfahrer wohin das Auge blickt. Da kommt Granfondo-Feeling auf. Der Wetterbericht meldete Regen und auch der Blick gen Himmel lässt uns des Öfteren fürchten. Doch angeführt durch die erfahrenen Guides entfliehen wir den Regenwolken ins Landesinnere. Einen kurzen (Hagel-)Schauer müssen wir dann dennoch über uns ergehen lassen, doch die anschließende Sonne lässt uns schnell wieder trocknen.
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Tag 3: Palma versinkt im Regen
Die Wettervorhersage verspricht heute nichts Gutes. Dennoch starten wir wie gewohnt in großem Peloton. Unser Guide Klaus leitet uns zunächst geschickt durch die dunklen Regenfronten. Dabei nehmen wir sogar den ersten wirklichen Anstieg in Angriff: Penyal des Grau. Doch nach der Abfahrt stehen wir vor dem Regen Schutz suchend an einer Tankstelle. Relativ trocken kommen wir dann wiederrum nach Palma, aber spätestens hier ist Allen klar: Abbruch! Es kübelt aus allen Wolken, schnell stehen die Straßen unter Wasser. Der Heimweg durch die Innenstadt von Palma in Richtung El Arenal gleicht einer Wasserschlacht…
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Tag 4: Cala Figuera
Heute mal wieder in den Südosten, wieder kalt und windig, aber trocken. Erstes Ziel: Cala Figuera – wir sitzen diesmal aber drinnen. Danach über Santanyi (“Eyyy Digga, Santanyi!”) und Felanitx in Richtung Llucmajor. Die Sonne kommt raus und den meisten juckt es nun langsam in den Beinen. Brandbeschleuniger: Mal kurz im LKW-Windschatten den kurzen Anstieg wegdrücken. Alle sind aufgescheucht, das Peloton zerreißt und alle #Ballern über die Wellen nach Llucmajor 😀 Stephen und Jens haben noch nicht genug und nehmen noch den Anstieg von Randa zum Kloster Cura mit. Belohnung für die winidge Auffahrt: Weitreichender Rundumblick, Kaffeegenuss im Kloster und ein rasanter Heimweg…
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Tag 5 & 6: Ruhetage
Aus einem geplanten Ruhetag wurden dann zwei, dank Dauerregen…

Tag 7: Gegen den Wind zum Cap Formentor
Endlich wieder trocken – die große Meute trifft sich zum Ansturm in Richtung Port de Pollenca. Böiger Wind schlägt uns dauerhaft entgegen, doch wir sind ausgeruht, kilometerhungrig und eine große Gruppe, so dass wir zügig die Ostküste der Insel erreichen. Dort schlägt der Wind heftigst von der Seite in die Gruppe und trägt wohl auch damit dazu bei, dass fast alle in Port de Pollenca eine Kaffee-Kuchen-Pause dem Weg zum Cap vorziehen. Stefan und Jens wollen es wissen und vor allem auch erstmalig sehen: Im Duo raus ans Cap Formentor. Einige Sturmböen treffen uns noch, doch die meiste Zeit genießen wir windgeschützt die traumhafte Straße und Landschaft zum nördlichsten Zipfel der Insel.
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Tag 8: Endstation Sa Ràpita
Die Quitting für die tapfere Fahrt zum Cap: Der eine bezahlts mit einer Knieentzündung, der andere mit einer Erkältung. Weiter als nach Sa Ràpita kommen wir heute nicht. 🙁
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Tag 9: Küstenklassiker nicht nur mit dem Rennrad
Wettermäßig wohl der schönste Tag unseres Trainingslagers. Jedoch ist das Peloton stark dezimiert: Die große Gruppe reist heute ab, Jens ist wegen seinem Knie raus. Stefan stärkt sich noch mit einer Flasche Hustensaft und macht sich mit Stephen und Matthias also im Trio auf, den Küstenklassiker abzufahren. Traumhafte Küstenstraßen, zahlreiche Höhenmeter, hinter jeder Kurve ein neuer “Wow-Effekt”. Auch Jens darf dies genießen, jedoch hinterm Steuer eines Fiat Pandas 🙁
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Tag 10 & 11: 50% – Gameover für Stefan und Jens
Das war’s für Stefan und Jens: Beide Tage ohne Radkilometer 🙁 Hoffentlich haben wir nächstes Jahr mehr Glück! Stephen und Matthias nehmen sich noch ettliche Kilometer zu zweit vor, unter anderem eine Tour zum Port de Valldemossa.

 

Weitere Impressionen…

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